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    Übergang Förderschule Beruf

    Übergang Förderschule-Beruf

    Das Projekt "Übergang Förderschule-Beruf" will die Teilhabechancen geistig behinderter junger Menschen im beruflichen und gesellschaftlichen Leben verbessern. Es richtet sich an Schüler mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und verfolgt das Ziel, Alternativen zur Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) aufzuzeigen, die Schüler in der Berufsschulstufe auf eine Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt vorzubereiten und beim Übergang in die Arbeitswelt zu begleiten. Die Akquise der Praktikums- bzw. Arbeitsplätze übernimmt dabei der zuständige Integrationsfachdienst (IFD), der sowohl Schüler als auch Arbeitgeber während des Projekts intensiv unterstützt.

    Projektdurchführung

    Initiative, Verantwortung und Finanzierung liegen beim Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Frauen (StMAS) und beim Staatsministerium für Unterricht und Kultus (StMUK).
    Die Ministerien werden in Steuerung, Gestaltung und Durchführung unterstützt durch das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München (ISB) und das Integrationsamt des Zentrums Bayern Familie und Soziales (ZBFS). Weiterhin beteiligt sind Integrationsfachdienste, die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit, die bayerischen Bezirke, Förderzentren mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Die Durchführung erfolgt unter Einbeziehung des Bundesarbeitsmarktprogrammes "Job4000".

    Wissenschaftliche Begleitung

    Die wissenschaftliche Begleitung des Projekts wurde übernommen von Prof. Dr. Erhard Fischer, Institut für Sonerpädagogik, Geistigbehindertenpädagogik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

    Themengebiete der wissenschaftlichen Begleitung

    (1) Stand der spezifischen wissenschaftlichen Forschung in Deutschland.

    (2) Zielsetzungen der wissenschaftlichen Begleitung.

    Durch hohes Engagement der beteiligten bayerischen Ministerien StMAS, StMUK,  und der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit konnte 2009 durch einen Kooperationsvertrag eine Überführung des Projekts in eine Gesamtmaßnahme unter Einbezug der zwei Regelinstrumente „Erweiterte vertiefte Berufsorientierung“ (evBO) (§ 421q AGB III) und Unterstützte Beschäftigung (UB) (§38a, SGB IX) erreicht werden. Die Durchführung ist zum momentanen Zeitpunkt für drei Durchgänge (Zuweisungen 2009, 2010, 2011) gesichert.

    Übergang in eine Gesamtmaßnahme

    Neu ist, dass im Unterschied zum kontinuierlichen Verlauf im Projekt nun zwei grund­sätzlich getrennte Maßnahmen bestehen. Beide Instrumente sind dennoch im Zusammenhang zu sehen und konzeptionell wie auch im konkreten Ablauf eng aufeinander bezogen.

    Momentan wird von Vertretern der Integrationsfachdienste, Schulen und der wissenschaftlichen Begleitung ein Leitfaden für die Gesamtmaßnahme „Übergang Förderschule, Förderschwerpunkt geistige Entwicklung“ erarbeitet, in dem die einzelnen Phasen und ihre Inhalte näher vorgestellt werden. Mit dem Leitfaden ist voraussichtlich Mitte des Jahres zu rechnen.

    Kontakt

    Lehrstuhl für Sonderpädagogik IV - Pädagogik bei Geistiger Behinderung
    Wittelsbacherplatz 1
    97074 Würzburg

    Tel.: +49 931 31-89136
    E-Mail

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